Experimentelle Musik + Performance

Freude am Experiment und am freien musikalischen Ausdruck verbinden die vier Musiker, die sich am 16. Juli 2022 ab 20.00 im Café und im Kinoraum des Glasbau e.V. in Pfarrkirchen zu einem Abend der ungewöhnlichen Klänge treffen werden.

´Musik machen im Zeitfluss, mit Einfachheit und Emotion. Ich lasse mich ein auf die Resonanz des Aufführungsortes und entwickle dazu die musikalischen Ideen´ schreibt Limpe Fuchs in einem Statement. Im Glasbau integriert sie den Klassiker Korg MS20 Synthesizer in ihr Percussion Spiel und singt dazu. Der Glasbau e.V. ist stolz, diese ungewöhnliche Musikerin, die bereits seit langer Zeit als eine herausragende Künstlerin der experimentellen Musikszene agiert, für diese Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Zu Limpe Fuchs ein Portrait in der taz:

https://taz.de/Portraet-einer-grossen-Klangforscherin/!5815028/

 

Herr Penschuck, geb. 1966 in Melbourne, hat Linguistik und Kunst studiert. Er lebt seitdem in Oldenburg als freier und angewandter Grafiker, Fotograf und Konzeptkünstler.
Seit 1991 führt er das erste deutsche Stempelmuseum. Als Performer rekonstruierte er 2010 erstmals den wahren Klang von Edvard Munchs Bildnis ´Der Schrei´ den er auch im Glasbau aufführen wird. Er gründete kürzlich das erste internationale Eierschneiderorchester E|S|O, das zuletzt auf dem Avantgarde Festival in Schiphorst mit einer inklusiven Casting Show zu Gast war. Solo tritt er zunehmend als Fake-Free-Jazzer in Erscheinung.

Beim Augsburger Label ATTENUATION CIRCUIT ist sein Solo-Tape ‚Unfälle im Haushalt‘ erschienen.

www.herrpenschuck.eu
facebook.com/herrpenschuck.official

 

Heiko Marn begann seine musikalische Reise Mitte der 90er Jahre, als er ein altes, gebrauchtes Saxophon erstand. Zur Jahrtausendwende war er Gründungsmitglied des Schwabinggrad Balletts, einem aktivistisch-künstlerischen Kollektiv von Hamburger MusikerInnen, welches als mobiles Einsatzkommando die ritualisierten linken Protestformen im öffentlichen Raum verwirrte und erweiterte. Auf der Suche nach den Außengrenzen des gewöhnlichen und behaglichen Soundspektrums haben sich inzwischen elektronische Geräte dazugesellt, die dem noisenden Gebläsemann für sein intensives Spiel die entsprechenden erweiterten Klangmöglichkeiten bieten.

Seit ca. 20 Jahren präsentiert Heiko Marn gemeinsam mit Gottfried Penselin einmal im Monat in der Radiosendung „Jazz oder Nie“ im Hamburger ´Freien Sender Kombinat´ (FSK) Neues und Unerhörtes aus der Welt des Jazz und der improvisierten Musik.

 

Lu Laumer: Erste Klangcollagen mit 10 Jahren, erste experimentelle Noisetracks 1973,  ´Wassermusik Zyklus´. Diverse 16-Kanal Klanginstallationen mit Vorführungen  u.a. in Frankreich und Berlin. Mehrere Jahrzehnte als Medien und Sounddesigner für das deutsche TV tätig. Komposition von Filmmusiken für ARD und ZDF. Spielt und performt aktuell in Noiseprojekten mit Berliner, Münchner, Hamburger, Oldenburger und Passauer Musikern.


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